Innovative und nachhaltige Stadtentwicklung wird in München zur Realität: Mit Projekten wie den Kirschgärten in Allach-Untermenzing oder dem nachhaltig konzipierten Tomorrow im Werksviertel entstehen neue Standards für modernes Wohnen und Arbeiten. Begrünte Dächer, ökologische Bauweise und fortschrittliche Mobilitätskonzepte steigern die Lebensqualität und sorgen für ein angenehmes Stadtklima.
Das Kirschgärten-Quartier ist ein Vorzeigeprojekt: Bis 2027 entstehen auf einem ehemaligen Gewerbeareal rund 1.500 Wohnungen, darunter viele klimaneutral zertifizierte und geförderte Einheiten. Die Versorgung mit Wärme und Kälte erfolgt ausschließlich aus regionalen, erneuerbaren Energien. Ein 24.000 m² großer Park sowie mehr als 400 neue Bäume sorgen für Erholung und Frischluft. Gemeinschaftsdachterrassen und ein reglementierter Autoverkehr fördern das nachhaltige Miteinander und tragen zu einem angenehmeren Stadtklima bei. Im Werksviertel zeigt das Projekt „Tomorrow“, wie nachhaltiges Gewerbebauen umgesetzt werden kann. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip und energieoptimierte Technik treffen auf begrünte Fassaden und Kreislaufwirtschaft.
Grüne Infrastruktur steht im Fokus neuer Planungen und das ist auch dringend nötig, um die Stadt lebenswert zu erhalten. Die aktuellsten Daten aus einer Erhebung des Bayerischen Landesamts für Umwelt aus dem Jahr 2018 zeigen, dass der Versiegelungsgrad in München rund 47% der Gesamtfläche beträgt. Das macht München zur am stärksten versiegelten Großstadt Deutschlands – im Vergleich zu Berlin (39%), Hamburg (36,2%) und Köln (34,3%).
Begrünte Dächer und Fassaden sowie Pflanz-Inseln verbessern das Mikroklima. Das Schwammstadt-Prinzip speichert Regenwasser, fördert Artenvielfalt und schützt die Stadt vor Überhitzung. Neue Frischluftschneisen, Parks und Wasserflächen bieten Abkühlung und fördern den Luftaustausch. So wird die Lebensqualität für Münchens Bürgerinnen und Bürger immer weiter nachhaltig gesteigert.
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