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Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Was Sie zusätzlich zum Kaufpreis einplanen sollten

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Was Sie zusätzlich zum Kaufpreis einplanen sollten
01.09.2026

Der Kaufpreis ist nicht alles

Wer bei einem Immobiliengeschäft nur auf den Preis des Objekts schaut, rechnet zu kurz. Beim Kauf einer Immobilie entstehen neben dem vereinbarten Kaufpreis weitere Kosten. Diese Kaufnebenkosten sollten Käuferinnen und Käufer frühzeitig in ihre Budgetplanung einbeziehen. Denn erst der Blick auf den gesamten Kapitalbedarf zeigt, welche Immobilie wirklich zum eigenen finanziellen Rahmen passt.

Die Immobilienberaterinnen und -berater der SIS-Sparkassen-Immobilien-Service GmbH erleben in der täglichen Praxis, wie wichtig eine realistische Kalkulation bereits zu Beginn der Immobiliensuche ist. Wer sein Budget kennt, kann Angebote gezielter bewerten und mit einem guten Gefühl in den Kaufprozess gehen.

 

Zu den wesentlichen Kaufnebenkosten gehören:

  • Grunderwerbsteuer: In Bayern beträgt sie 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage (in der Regel der Kaufpreis).
  • Notar- und Grundbuchkosten: Der Kaufvertrag wird notariell beurkundet, anschließend erfolgt die Eigentumsumschreibung im Grundbuch. Dafür sollten Käuferinnen und Käufer zusammen ungefähr 1,5 Prozent des Kaufpreises berücksichtigen.
  • Käuferprovision: Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch Verbraucherinnen und Verbraucher gilt grundsätzlich: Beauftragt die Verkäuferseite eine Immobilienberaterin oder einen Immobilienberater, muss sie mindestens die Hälfte der Provision tragen. Ob und in welcher Höhe ein Käuferanteil anfällt, ist im jeweiligen Angebot ausgewiesen. 
  • Individuelle Zusatzkosten: Renovierung, energetische Modernisierung, Umzug, Möbel, eine neue Küche oder eine gegebenenfalls temporär weiter zu entrichtende Miete für das bisherige Zuhause zählen nicht zwingend zu den klassischen Erwerbsnebenkosten. Sie gehören aber in eine realistische Gesamtplanung.

 

Mit dem Gesamtbudget rechnen

Ein Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 700.000 Euro fallen in Bayern allein 24.500 Euro Grunderwerbsteuer an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine Käuferprovision. Auch bereits absehbare Maßnahmen nach dem Kauf sollten von Beginn an mitgedacht werden.

Die wesentliche Rechnung lautet daher:

Kaufpreis + Kaufnebenkosten + geplante Zusatzkosten = gesamter Kapitalbedarf

Vom Gesamtbetrag wird das vorhandene Eigenkapital abgezogen. So ergibt sich der Betrag, der über eine Finanzierung abgedeckt werden muss. Ein Reservebudget für unerwartete Ausgaben ist unserer Erfahrung nach sehr sinnvoll und schafft dabei zusätzlichen Spielraum.

 

Gut vorbereitet in die Immobiliensuche

Pauschale Richtwerte bieten eine erste Orientierung, können allerdings die individuelle Kalkulation nicht ersetzen. Die konkreten Kosten hängen immer vom Kaufpreis, der Immobilie, der vereinbarter Provision und den persönlichen Plänen nach dem Erwerb ab.

Die SIS-Sparkassen-Immobilien-Service GmbH unterstützt Kaufinteressierte mit Münchner Marktkenntnis dabei, Angebote realistisch einzuordnen und die Suche strukturiert anzugehen. Für die individuelle Finanzierung arbeiten wir eng mit den Finanzierungsexpertinnen und -experten der Stadtsparkasse München zusammen.

Sprechen Sie uns an.

Unsere Immobilienexpertinnen und -experten beraten Sie gerne rund ums Thema Immobilie.

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