Im Jahr 2001 war der Alltag schon deutlich technischer als in den 1980ern – aber aus heutiger Sicht wirkt vieles fast charmant analog. Auch in der Immobilienwelt und bei der SIS waren viele Grundlagen der digitalen Entwicklung bereits gelegt, doch Smartphones, Social Media und Streaming spielten noch keine Rolle.
Bei Jugendlichen gehörte das Handy bereits fest dazu: Rund drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen besaßen 2001 ein eigenes Mobiltelefon, damals mit schwarz-weißem Display, Antenne und Prepaid-Karte. SMS, Logos und Klingeltöne waren Trendthemen, und wer viel schrieb, merkte das schnell am schwindenden Prepaid-Guthaben.
DSL galt als „schnelles Internet“. Die Zahl der Breitbandanschlüsse wuchs, während viele Haushalte noch mit Modem oder ISDN online gingen, mit dem markanten Einwahlgeräusch und der Sorge vor der nächsten Telefonrechnung.
Auch bei den Geräten standen wir an der Schwelle zu einer neuen Zeit. Tragbare MP3-Player setzten sich gerade durch, oft mit 32 oder 64 Megabyte Speicher für eine Handvoll Lieblingssongs. Im Herbst 2001 kam der erste iPod mit 5‑GB-Festplatte auf den Markt und versprach „1.000 Songs in deiner Tasche“. Digitalkameras waren verbreitet, aber klar vom Handy getrennt, denn Fotohandys waren noch die Ausnahme.
Von Social Media im heutigen Sinn konnte 2001 keine Rede sein. Facebook, YouTube oder Twitter existierten noch nicht, Online-Kommunikation lief über E‑Mail, Foren und Messenger wie ICQ oder MSN. Gleichzeitig ging 2001 Wikipedia an den Start und legte unauffällig den Grundstein für das größte digitale Nachschlagewerk unserer Zeit.
Rückblickend zeigt der Blick auf 2001: Viele technische Entwicklungen waren schon sichtbar, aber deutlich weniger präsent im Alltag. Auch rund um die Immobilien bedeutete das: Informationen wurden 2001 bewusster gesucht, Prozesse waren weniger digital und vieles lief noch persönlicher und analog. Was damals noch Zukunft war, prägt heute die Arbeit der SIS, von der Vermarktung bis zur Kundenkommunikation. 25 Jahre später ist aus dem digitalen Versprechen gelebte Realität geworden, und wir freuen uns, unsere Kundinnen und Kunden mit modernsten Methoden zu unterstützen.
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